Juni 2011

Aufgrund einer „einer unzureichenden Verarbeitung von elektrischen Kabeln in der Duplexkupplung“ hat der Druckerhersteller Konica-Minolta eine Warnung wegen Brandgefahr herausgegeben.

Betroffen sind die Modelle der Laserdrucker Magicolor 4750DN und 3730DN. Bei einigen Modellen kann es zu starker Wärmeentwicklung in der Duplexkupplung kommen. Dieses kann im Extremfall zu einem Brand führen. Der Hersteller gibt an, dass es weltweit noch keinen Fall gab, bei dem dieses passiert ist.

Read more

Im hart umkämpften Druckermarkt scheinen sich die Hersteller mit Sonderaktionen gerade zu überschlagen. Samsung greift bei seiner Aktion nicht auf ein Cashback-Verfahren zurück, sondern bietet für einige ausgesuchte Drucker eine 5 Jahres Garantie mit Vor-Ort-Reparatur Service. Auch eine attraktive Variante des Kaufanreizes.

Endkunden sollten beachten, dass diese Aktion nicht automatisch für die aufgeführten Drucker gilt, sondern der Händler diese 5 Jahresgarantie über seinem Distributor beantragen muss. Bitte klären Sie vor dem Kauf, ob der Lieferant diese Garantieerweiterung mitliefert.

Read more

Nachdem wir in den letzten Artikeln unserer Spar- und Cachback Serie mehr Hinweise für Händler hatten, gibt es diesmal wieder einen Tip für Endkunden.

Der Druckerhersteller Lexmark hat zwei Lasedrucker in sein Cashbackprogramm aufgenommen. Wer gerade Bedarf an einem Drucker hat, dem bieten sich hier 50% Preisersparnis.

Folgende Serien sind im Programm:

Read more

Der chinesische Computer-Riese Lenovo geht zum Shoppen nach Deutschland. Mit der Medion AG will sich der IT-Konzern etablierte Vertriebsstrukturen im Consumer-Bereich einverleiben und den Marktanteil in westlichen Gefilden erhöhen.

Wie Lenovo verkündete, werde man die deutsche Aktiengesellschaft Medion AG übernehmen. Der Haus- und Hof-Lieferant für die Supermarktkette Aldi ist eine feste Größe im Consumer-Markt mit breitem Portfolio. Medion fertigt neben Desktops und Notebooks verschiedene Multimedia-Geräte und Smartphones. Wenn die Akquisition über die Bühne gegangen ist, habe man den Marktanteil in Deutschland verdoppelt und sei dann drittgrößte PC-Company in diesem Markt, rechnet man bei Lenovo vor. Dem liegt die Einschätzung zugrunde, dass sich die kombinierten Marktanteile auf 14 Prozent im deutschen und etwa 7,5 Prozent im westeuropäischen PC-Markt summieren werden.

Pläne mit Medion

Große Pläne mit der zugekauften Marke hat der Lenovo-Konzern insbesondere im Consumer-Segment und im schnell wachsenden Markt für mobiles Internet, heißt es aus dem Unternehmen. Während die von IBM-übernommene Think-Reihe bei den Notebooks insbesondere bei Geschäftskunden beliebt ist, soll das Gesamtportfolio insgesamt also im Consumer-Bereich aufgestockt werden.

Lenovo-CEO Yang Yuanqing geht es bei der Übernahme vor allem um die bestehenden Strukturen in den Bereichen Sales, Marketing und Service sowie um die gewachsenen Retail-Kapazitäten, auf die zugegriffen werden kann. Dieses „Front End“, so Yuanqing, wolle man mit Lenovos „Back End“, nämlich den Fertigungs-Kapazitäten und der effizienten Produktions-Wertschöpfungskette in China kombinieren.

Der Übernahme-Deal

Die Details des geplanten Deals teilte die Medion AG ihren Aktionären in einer Ad-hoc-Mitteilung mit: Demnach liegt von Lenovo ein öffentliches Übernahmeangebot für alle ausstehenden Aktien der Medion AG gegen Barzahlung von 13 Euro je Aktie vor. Dieses Angebot wurde unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen sowie dem Erreichen einer Mindestbeteiligungsschwelle von 51 Prozent des Grundkapitals der Medion AG ausgesprochen.

Mit Gerd Brachmann, dem Gründer, Vorstandsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär von Medion in Personalunion, ist man sich schon einig: Mit Brachmann wurde ein gesonderter Aktienkaufvertrag über „den aufschiebend bedingten Verkauf von zirka 36,66 Prozent der Aktien der Medion AG zum Preis von 13 Euro je Aktie vereinbart“, wurde den Aktionären mitgeteilt. 80 Prozent des Kaufpreises werden Brachmann in bar und 20 Prozent in Lenovo-Aktien ausgezahlt. Die Übernahme kommt aber erst rechtswirksam zustande, wenn sich die Kartellbehörden und restlichen Aktionäre nicht quer stellen – davon ist aber Marktbeobachtern zufolge nicht auszugehen.

(Quelle: http://www.it-business.de/news/hersteller/unternehmensmeldungen/uebernahmen-insolvenzen/articles/318144/?nl=1&cmp=newsletter_it-business%20newsflash_01-06-2011)

Read more